
Die letzten eineinhalb Wochen habe ich mich wahrscheinlich in einer Hochphase befunden. Ich hatte allerdings auch eine Erkältung. Durch diese und die letzte depressive Phase, war mein Energielevel ziemlich weit unten.
Heute merke ich, dass diese innere Unruhe langsam wieder zunimmt. Die Tage zuvor war es noch eine Unbefangenheit. Ich habe mal an meinem Blog gearbeitet aber mir auch Auszeiten gegönnt. Während die Arbeit am Blog zuvor noch ein "Ich schreibe halt mal" war, kommt jetzt mein Leistungsdruck zum Tragen. Ich muss das noch optimieren und diese 5 Blog-Beitrage müssen bis da und da fertig sein. Dann habe ich noch diese acht neuen Beitragsideen und Recherche über meine Erkrankung sollte auch noch erledigt werden.
Mein ganzer Fokus liegt jetzt also auf dem Projekt "Selbsttherapie & Blog". Gleichzeitig denke ich, dass ich gerade eigentlich 50 andere Dinge tun müsste, die nichts mit diesem Blog zu tun haben. Es fühlt sich so an, als müsste ich mich in 3 Personen aufteilen, um das alles zu erledigen. Die Folge ist eine konstant niedrige Anspannung.
Dabei sollte der Blog doch eigentlich dazu da sein, die Erkenntnisse zu teilen sobald ich diese ohne Leistungsdruck dahinter erlange. Vielleicht ist der Grundgedanke "So schnell wie möglich wieder gesund zu werden" schon falsch.
Ich kann diese innere Anspannung jedenfalls nicht selbst regulieren und je mehr ich darüber nachdenke desto unruhiger werde ich. Wahrscheinlich ist das dem Umstand geschuldet, dass die Unruhe einfach mehr ins Bewusstsein gelangt.
Kennt ihr einen solchen Phasenwechsel auch von eurer eigenen Erkrankung?
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